Aktionen zum
Lutherjubiläum
Die Bibel in deutscher Spache ist das Vermächtnis der Reformation schlechthin, nicht ohne Grund sprechen wir von der „Lutherbibel“ und nennen uns „Evangelisch-Lutherische“ Kirche.
In der Bibel finden sich schöne, interessante, spannende, erbauliche, tragische, auch grausame … Geschichten, manche sind Ihnen vielleicht schon von Kindheit an vertraut.
Die Bibel ist immer auch für Überraschungen, ja Wunder gut, denn in ihr und durch sie ist der Geist des ewigen unsagbaren Gottes am Werk und Wirken.
Versuchen Sie doch anlässlich des Lutherjubiläums 2017 herauszufinden, welches Ihre persönliche Lieblingsgeschichte aus der Bibel ist.
Stichwort: “Lieblingsgeschichte“
E-Mail:  
Postanschrift:   Evang.-Luth Pfarramt Huthergasse 8, 95326 Kulmbach
Wer seine Lieblingsgeschichte noch dazu auswendig lernen möchte, findet weiter unten einige praktische Hinweise.
Evang.-Luth. Kirchengemeinde
Kulmbach-Petrikirche
Huthergasse 8, 95326 Kulmbach
09221 921540
Webmaster:
Teilen Sie uns diese per E-Mail oder als Postsendung mit und schreiben Sie, wie und warum Sie gerade diese Geschichte als Ihre Lieblingsgeschiche ausgewählt haben. Wir würden dies dann unter  “Berichte” veröffentlichen, dort können Sie auch die Beiträge anderer Teilnehmer nachlesen. Selbstverständlich und herzlich gerne können sich Christen aller Konfessionen und auch außerhalb der Petrigemeinde Kulmbach beteiligen.
Berichte lesen
Zum Lutherjubiläum möchte ich das Johannesevangelium in sechs Abschnitten als Aktionskunst vortragen („performen)“ und auf diese Weise dem Evangelium ein Gesicht und eine Stimme geben. Im Jahr 2016 gab es die ersten beiden „Vorstellungen“ der „Bibelrezitation1545“:  „Die ersten Ostern“ (Joh 1-3) und „Zeichen in Galilea“ (Joh 4-6). Einer unter den Zuhörern in der Petrikirche war Dekan Thomas Kretschmar,  und er meint dazu: “Luther hören wie im Jahr 1545 – eine besondere Erfahrung Pfarrer Gerhard Bauer rezitierte bereits zweimal in der Petrikirche völlig frei und auswendig Kapitel aus dem Johannesevangelium. Fast szenisch spricht er die uralten Bibelworte und verstärkt sie durch Betonung und Bewegung. Er wechselt die Standorte in der Kirche und geht wortwörtlich an den Bänken vorbei, wenn die Bibel erzählt: „Jesus geht …“. Im Hören des Bibeltextes habe ich ganz neue Zugänge zu den so vertrauten Texten des Johannesevangeliums erhalten. Zum Beispiel das „Ich-bin-Wort“ aus Joh 6 in seinem Kontext zu hören und nicht zu lesen, erweitert das Verständnis. Wenn ich die Bibel aufschlage, fliegen meine Augen zu den fett gedruckten zentralen Worten. Aber im Hören bleiben die Worte davor und danach viel lebendiger. Ich freue mich bereits auf die Rezitationen im neuen Jahr, in denen die nächsten Kapitel des Johannesevangelium zu hören sein werden.”

Hier die Termin- und Themenübersicht für das Jubiläumsjahr 2017.

09.10.2016, 15.45 Uhr Die ersten Ostern Joh 1-3 30.10.2016, 10.00 Uhr Zeichen in Galliea Joh 4-6 14.05.2017, 10.00 Uhr Das Fest der Laubrust Joh 7-9 25.06.2017, 15.45. Uhr Kirchweihe zu Jerusalem Joh 10-11 23.07.2017, 15.45 Uhr Die andern Ostern (Teil I) Joh 12-17 24.09.2017, 15.45 Uhr Die andern Ostern (Teil II) Joh 18-21 Veranstaltungsort: Petrikirche zu Kulmbach. Wer selber wieder einmal das Auswendiglernen ausprobieren möchte, … so könnte es gehen: seine eigene Lieblingsgeschichte aus der Bibel finden, eine passende Bibelüberübersetzung auswählen, sich ein persönliches „Lernblatt“ erstellen …, und los geht’s mit Memorieren und Rezitieren. Memorieren ist: sich etwas einprägen, verinnerlichen, auswendig lernen, keineswegs aber bloße Kopfarbeit, sondern „learning by heart“, eine Herzensangelegenheit („Inwendige Schriftlesung“). Beim Rezitieren wird etwas aus dem Gedächtnis (her)ausgesprochen und vorgetragen. Das kann auch ohne Zuhörer geschehen, z.B. beim Spaziergang im Wald. Wer einen vertrauten Menschen hinzunimmt, hat die Möglichkeit, sich darüber auszutauschen. Achtung: Beim Auswendiglernen wird man ziemlich schnell mit seinen eigenen Grenzen konfrontiert (!), Auswendiglernen ist daher immer auch ein Stück Selbsterfahrung. Auswendiglernen kann jeder, unabhängig vom Lebensalter, und es ist auch für Jugendliche (Präparanden und Konfirmanden) eine gute Übung! Anfragen beantworte ich gerne Gerhard Bauer, Pfarrer gerhard.bauer@elkb.de

Praktische Tipps zum Auswendiglernen

Am besten nimmt man seine Lieblingsgeschichte aus der Bibel. Mit einem erzählenden Bibeltext, der eine Handlung hat, tut man sich leichter als mit lehrhaften Bibelabschnitten wie etwa aus den Paulusbriefen oder dem Psalter. Als Bibelübersetzung spricht vieles für die Lutherbibel, gerade auch im im Jahr des Reformationsjubläums, vielleicht sogar das „Original“ von 1545 (Biblia Germanica), aber natürlich sind auch andere Übersetzungen möglich. Um das ganze etwas überschaubarer zu machen, empfiehlt es sich, ein „Lern- oder Textblatt“ zu erstellen, auf dem Sie alle zusätzlichen Zeichen wie Versangaben, Überschriften, Parallelstellen,  … streichen. Dann kann man sein persönliches Lernblatt ganz individuell gestalten und in Sinn- und Lernabschnitte unterteilen. Nun beginnt die eigentliche „Bibelarbeit“, das Auswendiglernen. Beginnen Sie mit kleinen Einheiten, einzelnen Wörtern und Satz für Satz und ein Sinnabschnitt nach dem anderen …  Nach einem ersten „Durchgang“ kann das Textblatt in der Schublade verschwinden. Eine Weile später ziehen Sie es wieder hervor und starten den zweiten „Durchgang“ …, solange bis das Lernblatt überflüssig ist und selbst vergessen werden kann. Ganz wichtig: Vergessen ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht! Jedes einzelne Wort ist „Geistträger“ und hat seine Bedeutung. Hören und sehen Sie in sich hinein, welche Gefühle und Gedanken bei Ihnen mitschwingen … gerhard.bauer@elkb.de
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Lutherjubiläum
Die Bibel in deutscher Spache ist das Vermächtnis der Reformation schlechthin, nicht ohne Grund sprechen wir von der „Lutherbibel“ und nennen uns „Evangelisch-Lutherische“ Kirche.
In der Bibel finden sich schöne, interessante, spannende, erbauliche, tragische, auch grausame … Geschichten, manche sind Ihnen vielleicht schon von Kindheit an vertraut.
Die Bibel ist immer auch für Überraschungen, ja Wunder gut, denn in ihr und durch sie ist der Geist des ewigen unsagbaren Gottes am Werk und Wirken.
Versuchen Sie doch anlässlich des Lutherjubiläums 2017 herauszufinden, welches Ihre persönliche Lieblingsgeschichte aus der Bibel ist.
Stichwort: “Lieblingsgeschichte“
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Postanschrift:   Evang.-Luth Pfarramt Huthergasse 8, 95326 Kulmbach
Wer seine Lieblingsgeschichte noch dazu auswendig lernen möchte, findet weiter unten einige praktische Hinweise.
Bibelrezitation Evang.-Luth. Kirchengemeinde Kulmbach-Petrikirche Huthergasse 8, 95326 Kulmbach 09221 921540
Webmaster:
.  
Teilen Sie uns diese per E-Mail oder als Postsendung mit und schreiben Sie, wie und warum Sie gerade diese Geschichte als Ihre Lieblingsgeschiche ausgewählt haben. Wir würden dies dann unter  “Berichte” veröffentlichen, dort können Sie auch die Beiträge anderer Teilnehmer nachlesen. Selbstverständlich und herzlich gerne können sich Christen aller Konfessionen und auch außerhalb der Petrigemeinde Kulmbach beteiligen.
Berichte lesen
Zum Lutherjubiläum möchte ich das Johannesevangelium in sechs Abschnitten als Aktionskunst vortragen („performen)“ und auf diese Weise dem Evangelium ein Gesicht und eine Stimme geben. Im Jahr 2016 gab es die ersten beiden „Vorstellungen“ der „Bibelrezitation1545“:  „Die ersten Ostern“ (Joh 1-3) und „Zeichen in Galilea“ (Joh 4-6). Einer unter den Zuhörern in der Petrikirche war Dekan Thomas Kretschmar,  und er meint dazu: “Luther hören wie im Jahr 1545 – eine besondere Erfahrung Pfarrer Gerhard Bauer rezitierte bereits zweimal in der Petrikirche völlig frei und auswendig Kapitel aus dem Johannesevangelium. Fast szenisch spricht er die uralten Bibelworte und verstärkt sie durch Betonung und Bewegung. Er wechselt die Standorte in der Kirche und geht wortwörtlich an den Bänken vorbei, wenn die Bibel erzählt: „Jesus geht …“. Im Hören des Bibeltextes habe ich ganz neue Zugänge zu den so vertrauten Texten des Johannesevangeliums erhalten. Zum Beispiel das „Ich-bin-Wort“ aus Joh 6 in seinem Kontext zu hören und nicht zu lesen, erweitert das Verständnis. Wenn ich die Bibel aufschlage, fliegen meine Augen zu den fett gedruckten zentralen Worten. Aber im Hören bleiben die Worte davor und danach viel lebendiger. Ich freue mich bereits auf die Rezitationen im neuen Jahr, in denen die nächsten Kapitel des Johannesevangelium zu hören sein werden.”

Hier die Termin- und Themenübersicht für das Jubiläumsjahr

2017.

09.10.2016, 15.45 Uhr Die ersten Ostern Joh 1-3 30.10.2016, 10.00 Uhr Zeichen in Galliea Joh 4-6 14.05.2017, 10.00 Uhr Das Fest der Laubrust Joh 7-9 25.06.2017, 15.45. Uhr Kirchweihe zu Jerusalem Joh 10-11 23.07.2017, 15.45 Uhr Die andern Ostern (Teil I) Joh 12-17 24.09.2017, 15.45 Uhr Die andern Ostern (Teil II) Joh 18-21 Veranstaltungsort: Petrikirche zu Kulmbach. Wer selber wieder einmal das Auswendiglernen ausprobieren möchte, … so könnte es gehen: seine eigene Lieblingsgeschichte aus der Bibel finden, eine passende Bibelüberübersetzung auswählen, sich ein persönliches „Lernblatt“ erstellen …, und los geht’s mit Memorieren und Rezitieren. Memorieren ist: sich etwas einprägen, verinnerlichen, auswendig lernen, keineswegs aber bloße Kopfarbeit, sondern „learning by heart“, eine Herzensangelegenheit („Inwendige Schriftlesung“). Beim Rezitieren wird etwas aus dem Gedächtnis (her)ausgesprochen und vorgetragen. Das kann auch ohne Zuhörer geschehen, z.B. beim Spaziergang im Wald. Wer einen vertrauten Menschen hinzunimmt, hat die Möglichkeit, sich darüber auszutauschen. Achtung: Beim Auswendiglernen wird man ziemlich schnell mit seinen eigenen Grenzen konfrontiert (!), Auswendiglernen ist daher immer auch ein Stück Selbsterfahrung. Auswendiglernen kann jeder, unabhängig vom Lebensalter, und es ist auch für Jugendliche (Präparanden und Konfirmanden) eine gute Übung! Anfragen beantworte ich gerne Gerhard Bauer, Pfarrer gerhard.bauer@elkb.de

Praktische Tipps zum Auswendiglernen

Am besten nimmt man seine Lieblingsgeschichte aus der Bibel. Mit einem erzählenden Bibeltext, der eine Handlung hat, tut man sich leichter als mit lehrhaften Bibelabschnitten wie etwa aus den Paulusbriefen oder dem Psalter. Als Bibelübersetzung spricht vieles für die Lutherbibel, gerade auch im im Jahr des Reformationsjubläums, vielleicht sogar das „Original“ von 1545 (Biblia Germanica), aber natürlich sind auch andere Übersetzungen möglich. Um das ganze etwas überschaubarer zu machen, empfiehlt es sich, ein „Lern- oder Textblatt“ zu erstellen, auf dem Sie alle zusätzlichen Zeichen wie Versangaben, Überschriften, Parallelstellen,  … streichen. Dann kann man sein persönliches Lernblatt ganz individuell gestalten und in Sinn- und Lernabschnitte unterteilen. Nun beginnt die eigentliche „Bibelarbeit“, das Auswendiglernen. Beginnen Sie mit kleinen Einheiten, einzelnen Wörtern und Satz für Satz und ein Sinnabschnitt nach dem anderen …  Nach einem ersten „Durchgang“ kann das Textblatt in der Schublade verschwinden. Eine Weile später ziehen Sie es wieder hervor und starten den zweiten „Durchgang“ …, solange bis das Lernblatt überflüssig ist und selbst vergessen werden kann. Ganz wichtig: Vergessen ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht! Jedes einzelne Wort ist „Geistträger“ und hat seine Bedeutung. Hören und sehen Sie in sich hinein, welche Gefühle und Gedanken bei Ihnen mitschwingen … gerhard.bauer@elkb.de
Aktionen zum
Lutherjubiläu m
Die Bibel in deutscher Spache ist das Vermächtnis der Reformation schlechthin, nicht ohne Grund sprechen wir von der „Lutherbibel“ und nennen uns „Evangelisch-Lutherische“ Kirche.
In der Bibel finden sich schöne, interessante, spannende, erbauliche, tragische, auch grausame … Geschichten, manche sind Ihnen vielleicht schon von Kindheit an vertraut.
Die Bibel ist immer auch für Überraschungen, ja Wunder gut, denn in ihr und durch sie ist der Geist des ewigen unsagbaren Gottes am Werk und Wirken.
Versuchen Sie doch anlässlich des Lutherjubiläums 2017 herauszufinden, welches Ihre persönliche Lieblingsgeschichte aus der Bibel ist.
Stichwort: “Lieblingsgeschichte“
E-Mail:  
Postanschrift:   Evang.-Luth Pfarramt Huthergasse 8, 95326 Kulmbach
Wer seine Lieblingsgeschichte noch dazu auswendig lernen möchte, findet weiter unten einige praktische Hinweise.
Evang.-Luth. Kirchengemeinde
Kulmbach-Petrikirche
Huthergasse 8, 95326 Kulmbach
09221 921540
Teilen Sie uns diese per E-Mail oder als Postsendung mit und schreiben Sie, wie und warum Sie gerade diese Geschichte als Ihre Lieblingsgeschiche ausgewählt haben. Wir würden dies dann unter  “Berichte” veröffentlichen, dort können Sie auch die Beiträge anderer Teilnehmer nachlesen. Selbstverständlich und herzlich gerne können sich Christen aller Konfessionen und auch außerhalb der Petrigemeinde Kulmbach beteiligen.
Berichte lesen
Zum Lutherjubiläum möchte ich das Johannesevangelium in sechs Abschnitten als Aktionskunst vortragen („performen)“ und auf diese Weise dem Evangelium ein Gesicht und eine Stimme geben. Im Jahr 2016 gab es die ersten beiden „Vorstellungen“ der „Bibelrezitation1545“:  „Die ersten Ostern“ (Joh 1-3) und „Zeichen in Galilea“ (Joh 4-6). Einer unter den Zuhörern in der Petrikirche war Dekan Thomas Kretschmar, und er meint dazu: “Luther hören wie im Jahr 1545 – eine besondere Erfahrung Pfarrer Gerhard Bauer rezitierte bereits zweimal in der Petrikirche völlig frei und auswendig Kapitel aus dem Johannesevangelium. Fast szenisch spricht er die uralten Bibelworte und verstärkt sie durch Betonung und Bewegung. Er wechselt die Standorte in der Kirche und geht wortwörtlich an den Bänken vorbei, wenn die Bibel erzählt: „Jesus geht …“. Im Hören des Bibeltextes habe ich ganz neue Zugänge zu den so vertrauten Texten des Johannesevangeliums erhalten. Zum Beispiel das „Ich-bin-Wort“ aus Joh 6 in seinem Kontext zu hören und nicht zu lesen, erweitert das Verständnis. Wenn ich die Bibel aufschlage, fliegen meine Augen zu den fett gedruckten zentralen Worten. Aber im Hören bleiben die Worte davor und danach viel lebendiger. Ich freue mich bereits auf die Rezitationen im neuen Jahr, in denen die nächsten Kapitel des Johannesevangelium zu hören sein werden.”

Hier die Termin- und Themenübersicht für das

Jubiläumsjahr 2017.

09.10.2016, 15.45 Uhr Die ersten Ostern Joh 1-3 30.10.2016, 10.00 Uhr Zeichen in Galliea Joh 4-6 14.05.2017, 10.00 Uhr Das Fest der Laubrust Joh 7-9 25.06.2017, 15.45. Uhr Kirchweihe zu Jerusalem Joh 10-11 23.07.2017, 15.45 Uhr Die andern Ostern (Teil I) Joh 12-17 24.09.2017, 15.45 Uhr Die andern Ostern (Teil II) Joh 18-21 Veranstaltungsort: Petrikirche zu Kulmbach. Wer selber wieder einmal das Auswendiglernen ausprobieren möchte, … so könnte es gehen: seine eigene Lieblingsgeschichte aus der Bibel finden, eine passende Bibelüberübersetzung auswählen, sich ein persönliches „Lernblatt“ erstellen …, und los geht’s mit Memorieren und Rezitieren. Memorieren ist: sich etwas einprägen, verinnerlichen, auswendig lernen, keineswegs aber bloße Kopfarbeit, sondern „learning by heart“, eine Herzensangelegenheit („Inwendige Schriftlesung“). Beim Rezitieren wird etwas aus dem Gedächtnis (her)ausgesprochen und vorgetragen. Das kann auch ohne Zuhörer geschehen, z.B. beim Spaziergang im Wald. Wer einen vertrauten Menschen hinzunimmt, hat die Möglichkeit, sich darüber auszutauschen. Achtung: Beim Auswendiglernen wird man ziemlich schnell mit seinen eigenen Grenzen konfrontiert (!), Auswendiglernen ist daher immer auch ein Stück Selbsterfahrung. Auswendiglernen kann jeder, unabhängig vom Lebensalter, und es ist auch für Jugendliche (Präparanden und Konfirmanden) eine gute Übung! Anfragen beantworte ich gerne Gerhard Bauer, Pfarrer gerhard.bauer@elkb.de

Praktische Tipps zum Auswendiglernen

Am besten nimmt man seine Lieblingsgeschichte aus der Bibel. Mit einem erzählenden Bibeltext, der eine Handlung hat, tut man sich leichter als mit lehrhaften Bibelabschnitten wie etwa aus den Paulusbriefen oder dem Psalter. Als Bibelübersetzung spricht vieles für die Lutherbibel, gerade auch im im Jahr des Reformationsjubläums, vielleicht sogar das „Original“ von 1545 (Biblia Germanica), aber natürlich sind auch andere Übersetzungen möglich. Um das ganze etwas überschaubarer zu machen, empfiehlt es sich, ein „Lern- oder Textblatt“ zu erstellen, auf dem Sie alle zusätzlichen Zeichen wie Versangaben, Überschriften, Parallelstellen,  … streichen. Dann kann man sein persönliches Lernblatt ganz individuell gestalten und in Sinn- und Lernabschnitte unterteilen. Nun beginnt die eigentliche „Bibelarbeit“, das Auswendiglernen. Beginnen Sie mit kleinen Einheiten, einzelnen Wörtern und Satz für Satz und ein Sinnabschnitt nach dem anderen …  Nach einem ersten „Durchgang“ kann das Textblatt in der Schublade verschwinden. Eine Weile später ziehen Sie es wieder hervor und starten den zweiten „Durchgang“ …, solange bis das Lernblatt überflüssig ist und selbst vergessen werden kann. Ganz wichtig: Vergessen ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht! Jedes einzelne Wort ist „Geistträger“ und hat seine Bedeutung. Hören und sehen Sie in sich hinein, welche Gefühle und Gedanken bei Ihnen mitschwingen gerhard.bauer@elkb.de